Mag art Catherine Ludwig

Atelier: Ganglbauergasse 38/10, 1160 Vienna I phone: 0043-699-12857175

catherine.ludwig@gmx.de

Catherine Ludwig ist 1976 in Bayern geboren, lebt und arbeitet seit 2002 freischaffende
Künstlerin in Wien, Linz und München. Sie ist eine transmediale Künstlerin, das heißt,
sie transzendiert traditionelle Schranken zwischen den einzelnen analogen wie
digitalen Medien, sowohl im Prozess ihrer Arbeit als auch im Ergebnis. Nach einem
abgeschlossenen Grafikdesignstudium in Nürnberg studierte Catherine Ludwig transmediale
Kunst an der Universität für angewandte Kunst bei Prof. Kowanz und erhielt 2006 den Preis
der Kunsthalle Wien für ihre Diplomarbeit.
Seitdem ist sie in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen und im Ursula
Blickle Videoarchiv vertreten und erweitert ihr künstlerisches Spektrum in Artist-
in-Residences weltweit: Taiwan, Deutschland, Island, USA, Russland, Finnland & Rumänien.
Darüberhinaus arbeitet Catherine Ludwig oft spartenübergreifend mit MusikerInnen (Judith
Unterpertinger, Angelica Castello u.a.), Architekten (LaLeLu mit Wolfgang Leeb, Margarita
McGrath), Theoretikern (Gernot Tscherteu, MAI Media Architecture Institute), sowie mit
Studierenden und SchülerInnen und ist Mitglied des Künstlerinnenkollektivs 3plus (mit
Sonja Bendel, Ramona Proyer & Bärbel Praun).
Die Künstlerin wird von der Galerie Reinthaler in Wien vertreten.


STATEMENT: FREI -ZEIT I ZEIT-RAUM I FREI-RAUM

Ich untersuche inhaltliche Zeitphänomene (Freizeitgestaltung verschiedener Kulturen und Generationen -
von den Anfängen des Massentourismus seit den 1930er-Jahren, bis in die heutige Zeit), wie auch formale
Zeitphänomene (beschleunigte und verlangsamte Arbeitsprozesse).
Kern meiner Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Zeiträumen ebenso wie mit (Frei-)Räumen:
Wieviel Raum, wieviel Freiraum haben wir in unserer Freizeit wirklich, wie gestaltet sich der oft
hochfrequentierte und inszenierte öffentliche Raum und wie gehen wir andererseits mit dem (Frei-)
Raum im urbanen Umfeld und in der Natur um?
Ist Freizeit* in der Regel wirklich reine Dispositionszeit, also freigewählte Zeit, oder nicht doch häufig
eine determinierte, fremdbestimmte Zeit und ein integraler Bestandteil von Lebensstilen, ein meist
erlebnisorientierter „Freistil“, oder „freestyle“?

Folgende Fassetten dieser Thematik werden in meinen Arbeiten
unter die Lupe genommen:
- Ambivalenzen in der Massen- und Individualfreizeit
- Räumliche & subtile Manipulations- & Inszenierungsmechanismen in der Freizeit
- Freizeitverhalten verschiedener Generationen (Jugend-Alter), spezieller Gruppierungen (körperlich 
  & geistig beeinträchtigte Menschen) und verschiedener Kulturen
- Luxustourismus als Nischenprogramm versus Pauschalurlaub
- Spannungsverhältnis von Künstlichkeit und Natürlichkeit im Verhalten einerseits und im Räumlichen
  andererseits (Stadtraum versus Naturraum)
- Bedeutung der Religionsausübung in der heutigen Zeit

* Das deutsche Wort Freizeit verweist auf Zeit und Freiheit bzw. Freisein. Die ursprüngliche
Bedeutung stammt aus dem Mittelalter; „frey zeyt“ war die Zusicherung
von Schutz der Händler zu den Markt- und Messezeiten. Freizeit galt als geschützter,
konfliktarmer und weitgehend störungsfreier Zeitraum.

vrgl. H.-W. Prahl, Soziologie der Freizeit, UTB, Schöningh, 2002

Catherine Ludwig, a bavarian artist was born in 1976. She is living and working in Vienna, Linz and
Munich since 14 years. Catherine Ludwig is a transmedia artist, transcending traditional barriers
between individual media during the process as well as on the result.
After studying graphic design for five years in Nürnberg, Catherine Ludwig studied transmedia art at
the University of applied Arts (Prof. Kowanz) in Vienna. For her diploma, she got the price of the
Kunsthalle Wien in 2006. Since 2004 she is represented in numerous exhibitions national but also
international and is in the collection of the Ursula Blickle Video archive. In diverse arist-
in-residences the artist is expanding her artistic view and is improving her technical skills (Taipei:
2006, Berlin: 2007, Sochi: 2011, Hartheim: 2012, Judenburg (A) & Laugarvatn (IS): 2013, Detroit:
2014, Gmunden: 2015, Jakobstad (FI), Eckernförde (G): 2016).
In addition, Catherine Ludwig is working interdisciplinary in collaborations with musicians (Judith
Unterpertinger, Angelica Castello and others), architects (LaLeLu together with Wolfgang Leeb,
Margarita Mc Grath (USA)), theorist (Gernot Tscherteu, MAI Media Architecture Institute), but also
with students and pupils. She is a member of the artist group 3plus together with Sonja Bendel,
Ramona Proyer and Bärbel Praun).
Catherine Ludwig ist represented by Gallery Reinthaler in Vienna.
 

Ausbildung / Education:
http://www.ohm-hochschule.de
http://www.dieangewandte.at

Ausstellungen / Exhibitions:
http://www.mak.at
http://www.kuenstlerschaft.at
http://www.westlicht.at
http://www.fluc.at
http://www.mqw.at
http://www.centropecci.it
http://www.videominuto.it
http://www.kunsthallewien.at
http://www.dana-charkasi.com
http://www.wuk.at
http://www.galerie5020.at
http://www.dasweissehaus.at
http://www.agnesreinthaler.com/
http://www.k-haus.at

Freunde / friends:
http://georg.sengmueller.com
http://grrrr.org
http://attacksyour.net/kt
http://www.firstfloor.org/angelicacastello
http://www.gastonramirez.net
http://www.wolfleeb.com
http://www.sonjabendel.net
http://www.kathrindelhougne.com
http://www.rudolfpoetters.de
http://unterpertinger.zustand.org
http://www.jules-spinatsch.ch

Kollaborationen / collaborations:

LaLeLu (zusammen mit Wolf Leeb)

3plus, Künstlerkollektiv

http://www.mediaarchitecture.org
http://www.zeichenfabrik.at
http://www.dnd.at

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